James Tiptree Jr. – ein Leben im Extrem (Fachartikel)

Vom 12. bis zum 14. August 2016 fand in Oldenburg der MediKonOne statt.
MediKonOne war eine Synthese aus der jährlichen Convention des Science-Fiction-Clubs Deutschland (SFCD) und einem medizinischem Kongress. Dabei wurden aktuelle und zukünftige medizinischen Fragestellungen diskutiert, unter anderem:

  • Wo entwickelt sich die Medizin die nächsten Jahre und Jahrzehnte hin?
  • Welche Technologien werden eingesetzt?
  • Wird es neue Medikamente geben?
  • Und: Darf die Medizin alles, was sie kann?

Anlässlich der Convention wurden zwei Bücher herausgebracht:

  • das sogenannte Con-Buch mit Beiträgen der Teilnehmer und Vortragenden
  • und die Anthologie »Hauptsache gesund« mit Science-Fiction-Kurzgeschichten zum Thema Medizin der Zukunft.

Für das Con-Buch habe ich einen Beitrag über James Tiptree Jr. geschrieben, mit biografischen Inhalten und Werkverweisen unter dem medizinischen Aspekt. Denn James Tiptree Jr. war zeitlebens manisch-depressiv – medizinisch korrekt heißt die Erkrankung Bipolare Störung. Es war eine schwere Erkrankung, die letztlich zum Tode von James Tiptree Jr. führte.  Neben vielen Quellen ist vor allem Julie Phillips Biografie „James Tiptree Jr. Das Doppelleben der Alice B. Sheldon“ hervorzuheben.

Der Beitrag im Con-Buch kann hier heruntergeladen werden: „James Tiptree Jr. – ein Leben im Extrem“ (PDF, 25 Seiten).

Zur Übersicht über die Short-Sories der Anthologie finden Sie auf die Website des Medicon: Anthologie: Hauptsache gesund!
Meine Story, in der erzählerisch die Bipolare Störung behandelt wird, finden Sie hier: „Tausche den Tod“.