Rosenherzen

Zwei Rosenherzen wiegen sich
Vereint im stillen Glück
Ein Windstoß nur, so dünkt es mich
Lässt einsam sie zurück

Wir halten fest uns, Hand in Hand
Für eine Ewigkeit
Doch nichts hält jener Willkür stand
Der kalte Wind der Zeit

Die Rosenblüte geht dahin
Der Regen wäscht sie ab
Du fragst, was ist der Sinn darin:
Dass es die Liebe gab!

Asche dieser Welt

Rattenfee:
Leise rieselt der Schnee…

Banklsänger:
Still, Rattenfee
ist nur die Asche dieser Welt
die niedersinkt auf Gold und Geld
– so glänzet der Wald
Still schweigt Kummer und Harm

Der Schnee ist laut!
Der Schneemann ruft und schreit
reißt sich die Möhre vom Gesicht und weint
– Sorge des Lebens verhallt
Freue Dich, Christkind kommt bald

22.11.2019 – Start der Serie „Carnival Row“

Fantasy/Krimi mit Steampunk-Anklängen.

Unterschiedliche Fantasywesen müssen vor Krieg und Verfolgung fliehen und finden Zuflucht in der The Burgue – einem viktorianischen Parallelwelt-London voller politischer Ränke, Elend und Dekadenz. Zuflucht, aber auch Ausgrenzung, Ausbeutung und Rassismus.

22.11.2019 – Start der Serie „Carnival Row“ weiterlesen

Notizen zum PentaCon 2019

Der SFCD-JahresCon 2019 ist der PentaCon unter dem Motto »50 Jahre Stanislaw-Lem-Club«.
Der PentaCon 2019 fand vom 01. – 03. November 2019 im Palitzschhof zu Dresden statt.

Hier ein paar Notizen und Fotos – ich war jedoch nicht bei allen TOP anwesend.
Sollten sich Fehler eingeschlichen haben oder ihr den Beitrag mit euren Notizen ergänzt wollt, wendet euch bitte an mich. Ebenso, wer sich in seinem Recht auf das eigene Bild beeinträchtigt sieht. Notizen zum PentaCon 2019 weiterlesen

Krähenherz

Der Sommer steht verlassen
In Händen ein Blumenstrauß vom Bahnhofskiosk
Der Zug der Vögel ist abgefahren
den hat er verpasst

Der Herbst meint es lieb
und schenkt ihm sein schwarzes Krähenherz
Der Herbst ist der Freund vom weißen Winter
und weiß es nicht besser

Der Sommer steht verlassen da und weint
Er hat den Frühling vergessen

 


 

Am Fluss

Hast du geträumt, Mutter, am Fluss
Nagellack, rot, in Mädesüß und Nelkenwurz.
Was hast du gesehen, zuletzt?

Hielt Heraklit dir die Hand
den Blutweiderich beiseite haltend auf deinem einen Weg
vom Schmerz
Oder war Nietzsche da, tragisch plaudernd
ein Ecce homo rufend und Fangen spielen mit Zarathustra?

Ich nicht, ich habe dich gesucht.
Was hast du gesehen, Mutter, zuletzt

Am Fluss?

Ampelmädchen mon amour

Ampelmädchen, mon amour
Liebe zwischen den Farben
wir warten auf Grün
wir hoffen auf Rot
Lupenzeit, auf immer und wieder
bis unsere Hände sich finden
– die Lichtjahre nur und Millimeter noch
.
Die Straße springt und schreit: Alle müssen gehen!
Ein Schritt vor mir, adieu chérie …
Ich warte!
Du weißt!